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	<title>Kulturschnipsel</title>
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	<description>Die Schülerzeitung des Gymnasium Plochingen</description>
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		<title>Ziele</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 21:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucas Eiler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgaben]]></category>

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		<description><![CDATA[<ul>
	<li>Gespräch mit Erwin Teufel</li>
	<li>Ziele unserer Schule</li>
	<li>Navi fürs Leben</li>
	<li>Leistungsdruck</li>
<li>Reportage über die Theater-AG</li>
</ul>]]></description>
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	<li>Gespräch mit Erwin Teufel</li>
	<li>Ziele unserer Schule</li>
	<li>Navi fürs Leben</li>
	<li>Leistungsdruck</li>
<li>Reportage über die Theater-AG</li>
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		<title>&#8220;Der Lehrauftrag&#8221; &#8211; unsere Lehrer auf der Leinwand</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 18:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucas Eiler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 8. Mai 2012 erwartet das Gymnasium Plochingen eine waschechte Filmpremiere! In den Hauptrollen: Die Lehrer des Gymnasium Plochingen. In der 70-minütigen Krimikomödie &#8220;Der Lehrauftrag&#8221;, die in Koproduktion mit dem Kulturschnipsel entstand, zeigen sie, was sie schauspielerisch so drauf haben. Mit Jens Hermann, Stefanie Höfler, Sibylle Metzger und vielen anderen. Und darum geht&#8217;s: Agent Tobias [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 241px"><img title="&quot;Der Lehrauftrag&quot; - am 8. Mai um 19 Uhr im Lichthof des Gymnasium Plochingen" src="http://kulturschnipsel.de/data/Lehrauftrag_randlos1.jpg" alt="&quot;Der Lehrauftrag&quot; - am 8. Mai um 19 Uhr im Lichthof des Gymnasium Plochingen" width="231" height="324" /><p class="wp-caption-text">&quot;Der Lehrauftrag&quot; - am 8. Mai um 19 Uhr im Lichthof des Gymnasium Plochingen</p></div>
<p>Am 8. Mai 2012 erwartet das Gymnasium Plochingen eine waschechte Filmpremiere! In den Hauptrollen: Die Lehrer des Gymnasium Plochingen.<br />
In der 70-minütigen Krimikomödie &#8220;Der Lehrauftrag&#8221;, die in Koproduktion mit dem Kulturschnipsel entstand, zeigen sie, was sie schauspielerisch so drauf haben. Mit Jens Hermann, Stefanie Höfler, Sibylle Metzger und vielen anderen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und darum geht&#8217;s: <span id="more-303"></span>Agent Tobias Berger <em>(Jens Hermann)</em> bekommt nach einigen missglückten Missionen seine letzte Chance: Er soll eine Serie von Banküberfällen aufklären und ermittelt verdeckt im verdächtigen Lehrerkollegium des Gymnasiums Plochingen. Schnell wird er mit dem harten Lehreralltag konfrontiert: Anhängliche Sekretärinnen, Prügeleien mit unverständigen Eltern und kriminelle Kollegen. Zum Glück gibt es da noch die nette, gar nicht nervige Kollegin Monika <em>(Stefanie Höfler)</em>. Alles könnte so schön sein, wenn er nicht auch seinen beruflichen Pflichten als Agent nachgehen müsste&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xBZTEVI5YXI" frameborder="0" width="520" height="304"></iframe></p>
<address style="text-align: justify;">3Xcherry Film präsentiert in Koproduktion mit Kulturschnipselfilm:<br />
Jens Hermann, Stefanie Höfler, Sibylle Metzger, Mathias Fellinghauer, Christian Ade, Anette Frank, Martin Gröschel und Wolfgang Binder in &#8220;DER LEHRAUFTRAG&#8221;<br />
Musik: Beccy Krejci, Manu Fischer und Pierrolo Korn-Krejci<br />
Kamera: Lukas Lidwin<br />
Ton: Alexander Gröpl<br />
Schnitt: Silvan Reiner und Lucas Eiler<br />
Buch: Silvan Reiner, Lukas Lidwin und Lucas Eiler<br />
Regieassistenz: Silvan Reiner<br />
Regie: Lucas Eiler</address>
</p>
<p style="text-align: justify;"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/0Tb5Kf_7gG0" frameborder="0" width="520" height="304"></iframe></p>
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		<title>A C T A   &#8211; vier Buchstaben spalten die Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 17:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lena Euchenhofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[ACTA steht für Anti-Counterfeiting Trade Agreement und ist ein internationales Abkommen, das Urheberrechte im Internet stärken soll. In den letzten Tagen sind in Deutschland und anderen Ländern tausende Menschen, mehr oder weniger informiert,  auf die Straßen gegangen um gegen ACTA und Deutschlands Ratifizierung zu demonstrieren. Vor allem zwei Dinge werden dem Abkommen, das Produkt- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ACTA steht für Anti-Counterfeiting Trade Agreement und ist ein internationales Abkommen, das Urheberrechte im Internet stärken soll. In den letzten Tagen sind in Deutschland und anderen Ländern tausende Menschen, mehr oder weniger informiert,  auf die Straßen gegangen um gegen ACTA und Deutschlands Ratifizierung zu demonstrieren. Vor allem zwei Dinge werden dem Abkommen, das Produkt- und Markenpiraterie stoppen, und geistiges Eigentum schützen soll, vorgeworfen: sein Entstehen unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit und Inhalte, die die Beschneidung der Internetfreiheit und das Überwachen der User ermöglichen.<span id="more-284"></span></p>
<div id="attachment_289" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class=" wp-image-289" title="Anti-Acta-Demonstration in Köln" src="http://kulturschnipsel.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/6857679173_99f523bea6_o.jpg" alt="" width="520" height="346" /><p class="wp-caption-text">Anti-ACTA-Demonstration in Köln. Foto: &quot;andygee1&quot;/flickr.com</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Verhandlungen für ACTA begannen im Juni 2008 – und das strenggeheim. Doch nicht nur die  EU, Australien, Japan, Mexico, Kanada, Korea, Marokko, Neuseeland, Singapur, Schweiz und die USA formten den Inhalt dieses Abkommens, auch Interessengruppen aus der Film- und Musikindustrie nahmen offenbar großen Einfluss. Die Befürchtung, dass ACTA deshalb vor allem die Rechte großer Konzerne erweitert und ihnen die Möglichkeit gibt, die Internetuser in Zusammenarbeit mit den Providern zu überwachen, besteht deshalb. Dies  haben sich die Vertragspartner<em> </em>selbst zuzuschreiben, denn die Geheimhaltung und fehlende Transparenz verunsichern die Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch verwendete man  im Abkommen oft  schwammige Formulierungen, die den Eindruck erwecken, dass ACTA  die Internetfreiheit massiv einschränken will. So steht zum Beispiel in ACTA, dass jede Vertragspartei dafür sorgen soll, dass „Durchsetzungsverfahren in ihrem Recht vorgesehen werden“; wie genau das geschehen soll, wird nicht beschrieben.  Dass man „Kooperationsbemühungen im Wirtschaftsleben“ fördern will, um Urheberrechtsverstöße zu bekämpfen, wird von vielen als Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen User und Rechtinhaber gesehen – die Angst vor Datenspeicherung, um diese an Konzerne weiterzugeben wächst. Derartige vage Formulierungen, von denen es in  ACTA viele geben soll, machen laut Gegnern des Abkommens  den Weg frei für Netzsperren, oder bedeuten gar „das Ende des Internets, wie wir es kennen“, so Christian Engström (Piratenpartei). Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat angesichts dieser ungenauen Formulierungen und der weitreichenden Proteste in der Bevölkerung vorerst die Notbremse gezogen, Deutschland hat ACTA (noch) nicht unterzeichnet.  Man wartet die am 29. Februar stattfindende Debatte über ACTA im Außenhandelsausschuss der EU ab.</p>
<p style="text-align: justify;">ACTA avanciert zum Generationenkonflikt, zum Konflikt zwischen Generation Internet und den &#8211; naja „Praedigitalen“ oder wie man sie nennen mag.  Da das Internet aber höchstwahrscheinlich immer wichtiger wird, muss unbedingt ein Kompromiss in diesem Konflikt gefunden werden. Dass eine einfach Übertragung des Umgangs mit Urheberrechten im Analogen ins Digitale nicht möglich ist, wird nun jedem klar sein.  Es wird noch ein langer Weg sein, bis breit akzeptierte Regeln im Internet gefunden sind.</p>
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		<title>Das Benedict Wells Gewinnspiel</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucas Eiler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserer letzten Ausgabe hatten wir ein Interview mit dem Schriftsteller Benedict Wells, der zu einer Lesung am Gymnasium Plochingen war. Er stellte unseren Lesern eine Frage. Wer sie richtig beantwortet, kann eine handsignierte Ausgabe seines Erstlings Spinner gewinnen. Einfach die richtige Antwort mit Name, Klasse und Mailadresse in den Kulturschnipselbriefkasten werfen oder per Mail [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer letzten Ausgabe hatten wir ein Interview mit dem <a href="http://www.diogenes.ch/leser/autoren/a-z/w/wells_benedict/biographie">Schriftsteller Benedict Wells</a>, der zu einer Lesung am Gymnasium Plochingen war. Er stellte unseren Lesern eine Frage. Wer sie richtig beantwortet, kann eine handsignierte Ausgabe seines Erstlings <em><a href="http://www.diogenes.ch/leser/katalog/nach_autoren/a-z/w/9783257240542/buch">Spinner</a></em> gewinnen. <span id="more-259"></span>Einfach die richtige Antwort mit Name, Klasse und Mailadresse in den Kulturschnipselbriefkasten werfen oder <a href="mailto:post@kulturschnipsel.de">per Mail an post@kulturschnipsel.de schicken</a> und mit etwas Glück bist du der Gewinner.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Benedict Wells&#8217; Frage:</em><strong><br />
Wie lautet der Titel des ersten Albums von Arcade Fire?</strong></p>
<p><em>Einsendeschluss: 20. Februar 2012</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Chaos im Kopf &#8211; Über die Schwierigkeit, im Leben Entscheidungen zu treffen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Eisinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden Tag treffen wir unzählige Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen. Manche davon im Bruchteil weniger Sekunden. Esse ich die Tafel Schokolade obwohl ich weiß, dass sie dick macht oder lasse ich es bleiben? Nehme ich die schwarzen oder die weißen Socken? Und heute Abend? Feiern oder für die nächste Klausur büffeln? Schlimmer noch, der Besuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Jeden Tag treffen wir unzählige Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen. Manche davon im Bruchteil weniger Sekunden. Esse ich die Tafel Schokolade obwohl ich weiß, dass sie dick macht oder lasse ich es bleiben? Nehme ich die schwarzen oder die weißen Socken? Und heute Abend? Feiern oder für die nächste Klausur büffeln? Schlimmer noch, der Besuch im Supermarkt. Kilometerlange Regale, die sich vor einem auftürmen, einen anlocken und Entscheidung fordern. Wer soll da bitte den Überblick behalten? Bei zehn verschiedenen Buttersorten zum Beispiel: Margarine, ohne Fett, von glücklichen oder unglücklichen Kühen, hervorragend zum Backen oder mit den Supergewinnpunkten für den neuen -setze Automarke deiner Wahl-.<br />
Dass die Butter dabei lediglich zum Einfetten der Kuchenform verwendet wird, spielt keine Rolle mehr. <span id="more-211"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Überangebot der buntblinkenden Konsumlandschaft vernebelt die Sicht und wo der Kunde zu Entscheidungsmüdigkeit neigt, da setzt die Werbung ein. Und warum auch nicht? Gerne lässt man sich die eine oder andere Entscheidung abnehmen, wenn später sowieso noch zahlreiche weitere auf einen warten.<br />
Nie zuvor konnte der Mensch so viel entscheiden wie heute. Doch auch wenn dies eine scheinbar unendliche Freiheit suggeriert, so macht es die Menschen nicht wirklich glücklicher.<br />
Nicht wenige wünschen sich zurück, in frühere Zeiten in denen man einfach weniger hatte, sich einschränken musste, aber dafür auf das Wesentliche besinnen konnte.<br />
Aber es sind längst nicht nur die kleinen Entscheidungen, die täglich ihren Tribut an Zeit und Nerv fordern. In einer Welt, die sich so schnell dreht, in der sich alles verändert und die Menschen eher rennen als durchs Leben zu gehen, sind es oftmals die Lebensumstände die Entscheidungen erfordern.</p>
<div id="attachment_222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class=" wp-image-222" title="Abichaos" src="http://kulturschnipsel.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Abichaos.jpg" alt="" width="520" height="345" /><p class="wp-caption-text">Mit dem Abitur drängen sich Entscheidungen auf. Foto: Dorothea Wagner/jugendmedien.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">So ist die Frage: „Und, was machst du so nach dem Abitur?“ zur Nummer Eins unter den nervigsten Unterhaltungsfüllern aufgestiegen, dicht gefolgt von dem Ausruf „Was? Du hast dich noch nirgends beworben?!“. Das nervt, weil es die Konfrontation mit einer der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines Abiturienten bedeutet.<br />
Und die würde man doch so gerne noch eine Weile aufschieben. Noch ein paar sorgenfreie Tage genießen. Aber langsam wird es eng. Jetzt wollen nicht nur die Eltern wissen, warum der Masterplan nach dem Abi noch nicht steht, auch im Freundeskreis wird ständig diskutiert, hinterfragt, abgeraten. Und man selbst verwirft Studiengang um Studiengang. Dabei stehen einem jetzt doch angeblich alle Türen offen. Aber auch hier macht „die große Freiheit“ nur im seltensten der Fälle glücklich.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der Kenntnis über den Aufbau der Biomembran, der Berechnung von Koordinatengleichung diverser Ebenen im Raum oder dem Aufstellen von Redoxreaktionen verschiedenster Stoffe, die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, wurde in der Schule leider nicht vermittelt.<br />
Leicht bekommt man das Gefühl, das Leben bestünde aus einem endlosen Umherirren in einem Universum voller Möglichkeiten.<br />
Die Tage, in denen man noch über das spätere Leben, den Traumstudiengang oder den Traumberuf fantasierte, den letzten Schultag herbeisehnte und sich nichts Schöneres vorstellen konnte, als diesem ewigen Hamsterrad von Schule, Hausaufgaben, Lernen und wieder Schule zu entrinnen, sind gezählt. Was einmal so verdammt weit weg erschien, steht plötzlich vor einem und man wundert sich noch wo zur Hölle denn die Zeit geblieben ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf einmal beneidet man die Jüngeren, die noch Jahre ihres unbeschwerten Daseins genießen, sich keine Sorgen machen und vor allem keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen müssen.<br />
Man selbst aber wird herausgerissen aus dem Trott der letzten 13 Jahre, die vor allem eins bedeuteten: ein Leben, das von morgens bis abends geregelt erscheint. Nun aber soll man sich aufmachen in die unbekannte, weite Welt, von der man weder weiß, was sie für einen bereithält, noch was sie von einem fordern wird.<br />
Eine Tür schließt sich und das nicht etwa ganz langsam und leise, sondern mit einem gewaltigen Krach. Selbst wenn man wollte, ein Zurück gibt es nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Das mag einem auf den ersten Blick wie ein großes Abenteuer erscheinen. Was aber, wenn man abends im Bett liegt, starr vor Schreck, weil da so viel auf einen zukommt, vor dem man sich fürchtet? Was, wenn man sich nicht bereit fühlt für all die neue Verantwortung und die Konsequenzen, welche getroffene Entscheidungen mit sich bringen? Nicht bereit ist, sich hineinzubegeben in dieses gewaltige Mühlrad, das sich Leben nennt.<br />
Kann man einfach stehen bleiben, sich verstecken? Sich festklammern an dem letzten Stückchen Kindheit, das man um keinen Preis verloren geben mag?<br />
Oder sollte man sich freuen, über den letzten Schultag, gerade weil es nach den vielen Jahren endlich der letzte ist?<br />
Und sollte man nicht froh sein nach all der Zeit des geregelten Daseins, endlich selbst entscheiden zu dürfen? Nicht nur über das, was aus einem werden soll, sondern was man selbst für sinnvoll, lernens- oder erstrebenswert hält.<br />
Und was bringt es schon, sich zu scheuen, die Entscheidungen, die für die Zukunft gefällt werden müssen, zu verdrängen? Die Alternative wäre ein Leben, in dem andere für uns entscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Und letzten Endes bereuen wir keine Entscheidung mehr, als die, die wir nicht getroffen haben. Die Herausforderung, der wir uns nicht gestellt oder die Erfahrung die wir nicht gemacht haben. Auch wenn es Angst macht, einen einschüchtert von Zeit zu Zeit, einen zu lähmen droht, so sollte man doch den Kopf oben halten, den Mut haben, sich einzulassen auf neue Situationen und hinaus gehen in die Welt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>1001 mal anders gekleidet</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karina Betuker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt eine riesige Auswahl an Farben, Mustern, Schnitten und Marken. Bei so vielen Arten von Kleidung  kommt es schon einmal zu einem Durcheinander. Natürlich sucht sich jeder das aus, was ihm am meisten gefällt und manchmal greift man vielleicht auch daneben. Aber fast immer gibt es da jemanden, der etwas an dem Outfit auszusetzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es gibt eine riesige Auswahl an Farben, Mustern, Schnitten und Marken. Bei so vielen Arten von Kleidung  kommt es schon einmal zu einem Durcheinander. Natürlich sucht sich jeder das aus, was ihm am meisten gefällt und manchmal greift man vielleicht auch daneben. Aber fast immer gibt es da jemanden, der etwas an dem Outfit auszusetzen hat. Und auch wir selbst tun das fast jeden Tag bei unseren Mitmenschen.<span id="more-226"></span></p>
<div id="attachment_233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class=" wp-image-233 " title="Mode" src="http://kulturschnipsel.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Modestilartikel.jpg" alt="" width="520" height="291" /><p class="wp-caption-text">Bei Mode gibt es unterschiedliche Geschmäcker. Foto: Philipp Linstädter/jugendmedien.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Jeder von uns hat es schon unzählige Male gedacht und gesagt: &#8220;Wie kann man denn so was anziehen?&#8221; Sei es in der Schule, auf der Straße oder beim Fernsehen. Wenn der Stil einer Person nicht mit unserem eigenen übereinstimmt, denken wir automatisch, dass dieser Mensch fehlgekleidet sei, dass man selbst nie im Leben so auf die Straße gehen würde. Und vor allem stellen wir uns die Frage, warum diese Person der Realität nicht ins Auge blicken kann. Nur leider vergessen wir dabei immer, dass es eben verschiedene Geschmäcker gibt. Der eine mag Grün statt der Durchschnittsfarbe Blau, der andere steht mehr auf Vintage als auf den Skaterstyle und der Dritte toupiert sich jeden Tag die Haare, weil er leidenschaftlicher Emo ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so kommt es, dass das in Schwarz und Pink gekleidete Mädchen mit dunkel umrandeten Augen das Mädchen in High Waisted Shorts und Wayfarer Brille jeden Tag komisch mustert &#8211; und umgekehrt. Natürlich ist dieses Beispiel sehr extrem und auch etwas klischeehaft. Es ist ebenso möglich, „nur&#8221; bei einem Paar Schuhe, einer Hose oder einem Haarschnitt innerlich die Augen zu verdrehen. Beim Betrachten der großen Designer fragt man sich zum Beispiel, ob das wirklich tragbar ist. Frisuren und Hüte in geometrischen Formen, Patchworkkleider, Blusen und Röcke aus Latex, &#8230; Wer würde denn so etwas anziehen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sollten uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass jeder seinen eigenen Stil hat und er nicht einfach nur Klamotten trägt. Menschen drücken sich damit aus und zeigen ihre Einstellung zu bestimmten Themen, sie zeigen wer sie sind. Deshalb sollte man auf Leute, die einen anderen Stil haben, zugehen anstatt sie gleich abzustempeln und in einer Schublade abzulegen. Vor allem sollte man jedoch einsehen,  dass man auch selbst hin und wieder die Person ist, bei dessen Klamottengeschmack einige die Stirn runzeln. Der Trick besteht darin, das zu tragen, was du fühlst und was zu dir passt. Denn Mode ist das, was du kaufst, Stil das, was du bist!</p>
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		<title>Bezahlen am Getränkeautomaten mit Münzen wieder möglich</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucas Eiler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bezahlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Bochinger]]></category>
		<category><![CDATA[Cola]]></category>
		<category><![CDATA[Geldkarte]]></category>
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		<description><![CDATA[Sei es Herrn Bochingers klärendes Gespräch mit der Stadt, die Protestzettel oder die Berichterstattung des Kulturschipsels zu diesem Thema: Seit Donnerstag kann man an den Getränkeautomaten des Gymnasiums wieder mit Bargeld bezahlen &#8211; nachdem das beinahe ein halbes Jahr nur mit Geldkarte möglich gewesen war. Jedoch ist dieses System bei den Schülern nur sehr gering [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sei es Herrn Bochingers klärendes Gespräch mit der Stadt, die Protestzettel oder die Berichterstattung des Kulturschipsels zu diesem Thema: Seit Donnerstag kann man an den Getränkeautomaten des Gymnasiums wieder mit Bargeld bezahlen &#8211; nachdem das beinahe ein halbes Jahr nur mit Geldkarte möglich gewesen war. <span id="more-215"></span>Jedoch ist dieses System bei den Schülern nur sehr gering verbreitet, nachdem die Münzschlitze in den Herbstferien  durch die Stadt abmontiert worden waren, hatte Schulleiter Bochinger angekündigt, sich für die freie Wahl des Bezahlsystems einzusetzen.  Nun wurde wieder ein Geldschlitz eingebaut, bezahlen ist jetzt sowohl mit Karte, als auch ohne möglich. Die erste Käuferin mit Bargeld wartete gespannt und zeigte sich glücklich beim ersten Schluck der frischen Cola.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Die Rückkehr der Homepage</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucas Eiler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie ist wieder da: Die Homepage der Schülerzeitung des Gymnasium Plochingen, www.kulturschnipsel.de! Die Probleme mit unserem Server haben wir als Chance genutzt, unser Onlineangebot komplett zu überarbeiten, sodass Ihr hier nicht nur ein neues Design vorfindet, sondern jetzt auch ein Überblick über die bereits erschienenen und kommenden Ausgaben des Kulturschnipsels, Infos über die Redaktion, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist wieder da: Die Homepage der Schülerzeitung des Gymnasium Plochingen, <strong>www.kulturschnipsel.de!</strong><span id="more-147"></span><br />
Die Probleme mit unserem Server haben wir als Chance genutzt, unser Onlineangebot komplett zu überarbeiten, sodass Ihr hier nicht nur ein neues Design vorfindet, sondern jetzt auch ein Überblick über die bereits erschienenen und kommenden Ausgaben des Kulturschnipsels, Infos über die Redaktion, wie man mitmacht und Hilfreiches für Redakteure.<br />
Aber damit nicht genug!</p>
<p>Um Eure Wartezeit zwischen den Ausgaben zu verkürzen und Euch auch dazwischen auf dem Laufenden zu halten, werden wir hier küntig regelmäßig Artikel aus den verschiedensten Bereichen einstellen &#8211; schulisches, kulturelles, politisches, sportliches, unterhaltsames, technisches oder Neuigkeiten von uns Kulturschnipslern.<br />
Wir freuen uns auf Eure Kommentare, Euer Feedback und natürlich auch wenn Ihr auf Facebook bei unserer Seite auf &#8220;Gefällt mir&#8221; drückt oder uns auf Twitter folgt. Lehrersprüche sind auch immer toll.<br />
Schaut Euch um und besucht uns wieder auf unserer neuen Homepage!</p>
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		<title>Die Schlangenfütterung</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 20:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucas Eiler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kulturschnipselredakteurin Fotini Tsamoglou hat sich von der Existenz der neuen roten Königsnatter im Lichthof überzeugt und war bei deren Fütterung dabei. Das Video davon gibt es hier, ihr Interview mit Frau Menges und Frau Thies dazu in der neuen Ausgabe des Kulturschnipsels.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kulturschnipselredakteurin Fotini Tsamoglou hat sich von der Existenz der neuen roten Königsnatter im Lichthof überzeugt und war bei deren Fütterung dabei. Das Video davon gibt es hier, ihr Interview mit Frau Menges und Frau Thies dazu in der neuen Ausgabe des Kulturschnipsels. <span id="more-175"></span></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/tdt3bURNysI" frameborder="0" width="520" height="294"></iframe></p>
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		<title>Souveränes Konzert des Musikneigungskurses</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 20:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Eisinger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Günther Driess]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Schumann über Vivaldi zu Brahms: Der Musikneigungskurs begeistert auch bei seinem zweiten Konzert vergangenen Freitag. Es ist selbst für Hans-Günther Driess der größte Musikneigungskurs, den das Gymnasium Plochingen je gesehen hat. Einundzwanzig Schüler und Schülerinnen entschieden sich vor rund zwei Jahren für den vierstündigen Musikkurs. Neunzehn von ihnen auch dafür, dort ihre Abiturprüfung abzulegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Schumann über Vivaldi zu Brahms: Der Musikneigungskurs begeistert auch bei seinem zweiten Konzert vergangenen Freitag.<span id="more-177"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist selbst für Hans-Günther Driess der größte Musikneigungskurs, den das Gymnasium Plochingen je gesehen hat. Einundzwanzig Schüler und Schülerinnen entschieden sich vor rund zwei Jahren für den vierstündigen Musikkurs. Neunzehn von ihnen auch dafür, dort ihre Abiturprüfung abzulegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr Können und sogleich auch ihre Prüfungsstücke für das Fachpraktische Abitur nächste Woche stellten sie letzten und vorletzten Freitag zum ersten Mal vor Publikum unter Beweis. Nur das Wetter war nicht ganz auf ihrer Seite. Kräftiger Schneefall und Glatteis auf den Straßen hinderten die zahlreichen Eltern, Lehrer und Mitschüler jedoch nicht daran, den Weg zum großen Musiksaal auf sich zu nehmen. Empfangen wurden sie im Gegenzug mit einer stimmungsvollen Atmosphäre und gemütlicher Beleuchtung im ganzen Raum, die später auch die Musiker in bestes Licht rücken sollte. Während also draußen der Schneefall tobte und die wartenden Eltern teils aufgeregter als die Prüflinge selbst wirkten, leitete Anke Barchet mit ihrer Querflöte und Stücken von Stamitz und Vivaldi den Abend ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Darauf folgten ein Adagio auf der Geige, ein Flötenduo, großartiger Gesang sowie Gitarrenmusik von Tim Strohmayer. Das große Finale lieferte jedoch Leah Federer auf dem neuen Flügel mit anspruchsvollen Stücken von Debussy, Brahms und einem tongewaltigen Prokofieff, bei dem das Publikum nur staunen konnte. Abgerundet wurde der bunte Abend von einem Chor bestehend aus den Kursteilnehmern. Afrikanische Klänge gemischt mit bekannten Stücken, wie dem Song „Let the sun shine in“ aus dem Musical „Hair“, an das sich wohl vor allem die Eltern noch erinnern konnten, brachten Abwechslung.</p>
<p style="text-align: justify;">So lieferten Driess’ Schützlinge ein souveränes Konzert, mit dem sie die Zuschauer begeistert zurück ließen und auf das sie mehr als stolz sein können. Und auch wenn nicht jeder vollkommen mit sich zufrieden war, so muss sich wohl niemand fürchten, kommende Woche keine Lorbeeren für die Arbeit der letzten Monate ernten zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Publikum letztlich saßen nicht wenige, die sich wünschten, über die gleiche Stimmgewalt zu verfügen oder den Instrumentalunterricht vor Jahren nicht an den Nagel gehängt zu haben. Doch wie ein amerikanischer Dirigent einmal sagte „ Es ist nicht erforderlich, Musik zu verstehen. Man braucht sie nur zu genießen.“ Und das haben vergangenen Freitag wohl alle Zuschauer getan. Vielen Dank dafür und auf ein erfolgreiches Musik-Abi!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-191 aligncenter" title="Der Musikneigungskurs" src="http://kulturschnipsel.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Musikneigungskurs.png" alt="" width="482" height="223" /></p>
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